Modernste Haustechnik

Modernste Haustechnik

Ein wesentlicher Bestandteil der Hausplanung beschäftigt sich mit der einzusetzenden Haustechnik und den entsprechenden Fragen hinsichtlich Heizung, Warmwasser und Lüftung.

 Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten und gleichzeitig auf zukunftsweisende Techniken zu setzen, stehen Ihnen unsere Berater jederzeit zur Verfügung. Vorab stellen wir Ihnen schon einmal die gängigsten Techniken vor:

  • Gas-Brennwertheizung:
    Gas-Brennwertheizungen in Verbindungen mit Solar-Warmwasseranlagen sind die am häufigsten verbauten Heizsysteme und bieten eine sehr effiziente Form der Beheizung. Bei der Verbrennung von Gas entsteht Kohlendioxid und Wasserdampf. Neben der Wärmeenergie, die beim Verbrennen des Gases entsteht, wird auch die zusätzliche Wärme, die bei der Kondensation des Wasserdampfes entsteht, aktiv genutzt. Somit erzielen moderne Brennwertgeräte einen Wirkungsgrad von bis zu 110%.

  • Luft-/Wasser-Wärmepumpe:
    Die in der Umgebungsluft gespeicherte Energie wird durch eine Wärmepumpe in nutzbare Wärme für das eigene Haus umgewandelt. Ähnlich dem bekannten Kühlschrank-Prinzip nutzt dieses System den Temperaturunterschied zwischen Außentemperatur und Temperatur des Heizungsvorlaufes. Aus diesem Grund bietet eine Fußbodenheizung beste Voraussetzungen, eine Wärmepumpe effektiv zu nutzen.

  • Sole-/Wasser-Wärmepumpen bzw. Wasser-/Wasser-Wärmepumpen:
    Das Funktionsprinzip dieser Technik ähnelt  grundsätzlich dem der Luft-/Wasser-Wärmepumpe. Die Energie wird hier jedoch nicht der Umgebungsluft entzogen, sondern aus dem Erdreich. Ein besonderer Vorteil dieses Systems besteht darin, im Sommer die Kühle aus dem Erdreich zu nutzen, um das Haus bei Hitze angenehm temperieren zu können.
    Mit einer Wasser-/Wasser-Wärmepumpe wird das vorhandene Grundwasser als Energiequelle angezapft. Um diese Technik nutzen zu können, müssen vorab zwei Brunnenbohrungen stattfinden.

  • Pelletsheizung:
    Anstelle eines Gases wird bei einer Pelletsheizung ein Feststoff verbrannt. Pelletheizungen arbeiten beinahe völlig automatisiert. Entsprechend werden die Pellets z.B. mit einer Transportschnecke zum Brenner transportiert und dort verbrannt.  Lediglich die Ascheentleerung muss noch manuell erfolgen.
    Besonders positiv: Pellets werden zu 100% aus Holz hergestellt und geben nur soviel CO2 frei wie auch bei natürlicher Verrottung entstehen würde.

  • Wasserführende Kaminöfen:
    Häufig werden Kamin- oder Kachelöfen genutzt, um ein behagliches Raumklima zu erhalten und zusätzlich mit Holz zu heizen. Solche Öfen können mit sogenannten Wassertaschen ausgestattet werden. Somit wird neben der primären Raumlufterwärmung in den Wassertaschen auch Wasser erwärmt und in den Warmwasserkreislauf geführt. Nicht genutztes Warmwasser kann zusätzlich im Pufferspeicher gespeichert und zeitversetzt genutzt werden.

  • Mini-Blockheizkraftwerk:
    Mit Mini-Blockheizkraftwerken kann ein Betreiber nicht nur Wärme, sondern auch eigenen Strom erzeugen. Durch die eingesparten Kosten amortisieren sich solche Anlagen bereits nach kurzer Zeit wieder. Mit einem Motor wird ein Generator angetrieben, womit Strom erzeugt wird. Der Strom kann entweder selbst verbraucht werden oder in das öffentliche Netz eingespeist werden.
    Üblicherweise wird der Motor mit Gas betrieben, jedoch sind auch andere Brennstoffe für den Betrieb möglich. Die dabei entstehende Wärme kann durch einen Wärmetauscher für die Heizung oder Warmwasser genutzt werden.